Ich ess‘ Suppe

Im Allgemeinen habe ich ja nichts dagegen, dass Luther, angeregt durch die Lektüre des Römerbriefs, das Leistungsprinzip im Glauben abgeschafft hat. Außer wenn ich Zahnschmerzen habe. Dann hadere ich mit Gott: Ich habe eine dicke Backe, obwohl ich meinen Teller leer gegessen/vor dem Essen gebetet/meine Arbeit gemacht habe? Pah, wenn Jesus mir nicht helfen will,
muss es eben ein Zahnarzt tun.

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10 Regeln auf Auswärts

Wir hatten ja schon an anderer Stelle, dass es gut ist, „Fremdsprachen“ zu beherrschen. Darum hier eine Weitere und ganz biblisch gefasst:

Die Zehn Gebote auf Hessisch

1. Isch bin de Hauptscheff.
2. Du derfst üwwer alles dummbabbele, awwer net üwwer de liewe Gott.
3. Am Sonndach schaffe mer nix.
4. Solang Du dei Fieß unner mein Disch schdegge tust, werd gemacht, was isch sach!
5. Du derfst kaan annern batsche.
6. Du sollst net dem annern seins hawwe wolle.
7. Werkzeusch kann mer aach kaafe.
8. Lüsche soll mer net.
9. Du sollst dem annern aach sei Zeusch gönne.
10. Abbedit hole derfste, gegesse werd dahaam.

Ach, und falls Sie nicht aus der Gegend kommen und das Bedürfnis haben, den Text laut vorzulesen: Lassen Sie es lieber sein! :mrgreen:

Danke, EH!

Und führet mich zum frischen Wasser oder so

Ich wollte ja eigentlich erst am Wochenende etwas posten,
aber das kann ich mir einfach nicht entgehen lassen:

Und wieder auf Umwegen gefunden via Kaffeetrinker

Überschrift nach Ps 23,2b und auch sonst ist die Bibel voll von Schafen

Sommernachtstraum

Als Pfarrerin lebt man gelegentlich etwas zeitversetzt, Chormitglieder kennen das: Im Januar werden die Passions- und Ostergottesdienste geplant, im Sommer fängt man an, das Weihnachtsoratorium zu üben usw.
Folglich dachte ich mir nichts dabei, als ich irgendwann im August das Loriotsche Adventsgedicht bei YouTube fand, zig Mal anhörte (ja, ich mag es wirklich sehr) und beschloss, damit meine Adventsposts zu eröffnen.
Bis zwei Wochen vor D-Day das Unfassliche geschah: Einbettungsfunktion deaktiviert, Alternativen nicht aufzutreiben. Doch jetzt ist alles wieder gut:

Danke, lieber Herr Ballmann!

Sakristeiagende

Ein wahres Kleinod protestantischer Kultur. Insbesondere der Abschnitt über die „Bebaffung“ (allein schon das Wort) Sakristei hat es mir angetan. Frau Pfarrerin liegt also diesmal nicht unter’m Tisch, sondern in der Sakristei.

Warum das so ist, steht hier.

Foto: Andreas Praefcke

Danke, Herr Kantor!

On the Top

Für den Sommer hatte ich mir drei Tops gekauft.
Ein weißes, ein schwarzes und dieses hier:

On the Top

Aber irgendwie kam ich mit dem Teil nicht klar. Nicht, dass es nicht gepasst hätte. Ich fühlte mich nur nicht wohl darin. Lange überlegt, woran das liegen könnte und es dann herausgefunden:

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