
Wir haben in der Gemeinde entschieden, bis zum 18. April keine Präsenzveranstaltungen anzubieten. Ich schrieb gestern schon, dass ich nicht glaube, dass das reichen wird. Es bedeutet aber immerhin, dass wir an den Heiligen Tagen keine physischen Gottesdienste feiern. Auch auf besondere Installationen in der Offenen Kirche verzichten wir und tragen so unseren Teil und unsere Solidarität zur Bekämpfung von Corona bei.
Den Kreuzweg, den ich eigentlich draußen auf dem Friedhof anbieten wollte, habe ich jetzt in fünf Stationen aufgeschrieben und zusammen mit einem Bleistift aufgerollt. So kann man ihn in Ruhe zu Hause, beim Spazierengehen im Wald oder wo immer man möchte, begehen. Er liegt in der Kirche zum Mitnehmen aus oder Sie klicken hier.


erinnern. Trotzdem kann Ostern kommen, je eher, desto besser. Ich bin es leid, den ganzen Tag in der Wohnung zu sitzen: Corona,
Vorkommnisse los. Das kippte in der Wochenmitte, was mich am Donnerstag und Freitag ziemlich aus dem Takt brachte. Ursache ist wieder Corona: Die Regeln werden für mein Verständnis erneut zu spät festgelegt. Vorausschauendes Planen wird dadurch von denen verhindert, denen es mit den Öffnungen nicht schnell genug gehen kann und deren Beweggründe mir nicht immer einleuchten, egal auf welcher gesellschaftlichen Ebene. Ich traf also weitere unliebsame Entscheidungen, um meine Beinfreiheit zurückzugewinnen.
Es gab Kalbsgulasch mit Bohnensalat und in Butter geschwenkten Drillingen als Sonntagsessen. Dann fiel mir abends ein, dass ich sieben Jahre rauchfrei war, ohne jeden Rückfall, nicht einmal dran gezogen. Das ging von Anfang an leichter, als ich als leidenschaftliche Kettenraucherin das jemals vermutet hätte. Aber erst seit zwei Jahren ist es mir nahezu völlig egal. So Gott will und ich lebe, „dürfte“ ich allerdings in 20 Jahren wieder anfangen, sofern es nicht vorher schon einerlei sein sollte.