Florilegium

Es ist ja nicht so, dass ich nicht auch Links mit Texten oder Sachen sammeln würde, die mich beschäftigen. Allerdings kamen dabei bisher überwiegend tagespolitische Zeitungsartikel zusammen. Das finde ich nicht nur zu eintönig, sondern es würde mich in der Häufung vermutlich noch reaktionärer erscheinen lassen, als ich tatsächlich bin. Ich sammelte und sortierte also etwas länger, bis sich diese Mischung zusammenfand:

Weiterlesen „Florilegium“

Zum ersten Mal in Paderborn

pb1.jpg

Die „große Stadt nebenan“ heißt jetzt nicht mehr Bochum, Dortmund oder Essen, sondern Paderborn. Abgesehen vom Ringkuss vor meinem Dienstantritt bin ich dort noch nie gewesen und das Kreiskirchenamt liegt außerhalb. Darum fuhr ich heute hin, um mir die Innenstadt etwas genauer anzusehen und es hat mir gut gefallen! Nicht zu groß, gepflegt und als „Epizentrum“ des westfälischen Katholizismus voller historischer Kirchen, Museen, Brunnen. Außerdem all die Geschäfte, die man in einem Oberzentrum erwarten kann. Mehr als einen ersten Eindruck konnte ich natürlich nicht gewinnen, aber da fahre ich gerne öfter hin, zum Einkaufen und zum Gucken.

Hier mein Best of, also was man auf der Fotokollage oben sieht: Der Marienaltar der Herz-Jesu-Kirche zwischen Bahnhof und Innenstadt, dann der Altarraum und die Pieta im Franziskanerkloster, deren Hintergrund mich an moderne Tattoos erinnert. Das Rathaus mit der ehemaligen Jesuitenkirche (Markt- und Universitätskirche) und ihrem Barockaltar nebendran, dort wirkte einst Friedrich Spee, was mich mit der maßlosen Wucht dieser Kirche halbwegs versöhnt. Anschließend drei Bilder aus dem Dom: Eine Landmine aus dem II. Weltkrieg sowie das Hasenfenster im Kreuzgang und eine Weinranke zum Gedenken an die Selige Pauline von Mallinckrodt. Gegessen habe ich einen Salat Caesar in der Bar Celona neben dem Rathaus, dazu einen Mango-Rosmarin-Eistee. Beides war vorzüglich!

Mit spitzer Feder

Altes Land von Dörte Hansen ist ein Heimatroman bü1über Frauen einer ostpreußischen Familie, die im Alten Land (das ist eine Gegend nord-westlich von Hamburg) versucht heimisch zu werden. Was nach schrumpeligen Äpfeln und Flucht aus Trakehnen riecht, entwickelt sich zu einer spröden, bis ans Bittere herben Geschichte, die sich diverse Seitenhiebe auf die verschnöselte Ökogesellschaft nicht nehmen lässt und auf schräge Weise galant dabei bleibt.
Christian hatte mir zur Einführung einen Büchergutschein aus der hiesigen Buchhandlung geschenkt, den ich größtenteils für dieses Buch aufgewendet habe. Noch einmal vielen Dank dafür!

Weiterlesen „Mit spitzer Feder“

Drei Sorten Kartoffelsalat

Wenn Sie eine Diskussion irgendwo zwischen Weltuntergang und Erdbeben ansiedeln wollen, sprechen Sie doch einfach mal über die richtige Zubereitung von Kartoffelsalat. Wir haben das neulich im Bekanntenkreis gemacht – und nein, ich schreibe nicht mehr dazu, ob ich damit den virtuellen oder den, ja was eigentlich, „realistischen“ meine; jedenfalls ging es um Kartoffelsalat und da hört der Spaß bekanntlich auf, egal wo man sich trifft.

dreikartoff

Wir amüsierten uns folglich bestens, zogen geographische Grenzen zwischen Mayonaise und Speck und uns gegenseitig mit der jeweiligen Zugehörigkeit auf, um das Ganze dann je nach Anlass wieder über den Haufen schmeißen: „Aber Heiligabend immer mit Mayonaise“ war so ein Argument. „Ich wohne im Süden, mag aber auch den aus dem Norden“ ein weiteres. Da ich eine Oma aus Oberschlesien hatte, kenne ich sogar drei Varianten:

Weiterlesen „Drei Sorten Kartoffelsalat“

Twitterfavs

Weiterlesen „Twitterfavs“