Die Hemina

Das Stöckchen, das ich im Februar aufgelesen hatte [Durfte ich das eigentlich? Falls nicht: Sorry, es war mein erstes Stöckchen.] hat zu zwei liebenswürdigen Rückmeldungen geführt:

Paula I. ersann nach einem laaangen Chat 😉 den ersten von insgesamt drei von ihr erstellten Stockteilen. Dass sie dabei gleich zu Beginn auf Platz 7 den Heiligen Thomas von Aquin nennt, kann ich ihr gar nicht genug danken, den brauche ich nämlich (nicht nur) in diesem Zusammenhang noch.

Denn Anouk schrieb mir in einer Mail, dass die eine Hemina Wein, die der Heilige Benedikt den Mönchen genehmigte, ½ Sester, also etwa 217,144 ml umfasste oder wie Anouk sagt, „ein gemütliches ‚Viertele’“.

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Kleine Beffchenkunde

Wir erinnern uns, dass König Friedrich-Wilhelm III. den Richtern, Rabbinern und evangelischen Pfarrern den TalarLutherisches Beffchen als Amtstracht verordnet hat. Dieser wird in weiten Teilen der evangelischen Kirche mit einem weißen „Lätzchen“ vor der Brust getragen, dem sogenannten „Beffchen“. Das Beffchen sollte den Talar ursprünglich vor Schmutz und Abrieb durch den Bart seines Trägers schützen. Außerdem gibt es bis heute Auskunft über den Bekenntnisstand des Pfarrers oder der Pfarrerin.

Bekenntnisse haben wir in der in der evangelischen Kirche drei,
deren Beffchen ein alter Pastor einmal mit den Schenkeln einer Frau verglich:

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Sakristeiagende

Ein wahres Kleinod protestantischer Kultur. Insbesondere der Abschnitt über die „Bebaffung“ (allein schon das Wort) Sakristei hat es mir angetan. Frau Pfarrerin liegt also diesmal nicht unter’m Tisch, sondern in der Sakristei.

Warum das so ist, steht hier.

Foto: Andreas Praefcke

Danke, Herr Kantor!