Kasematten

Fotocollage mit 9 Bildern. Erläuterung der einzelnen Fotos im Text.

Heute bin ich auf der Sparrenburg gewesen. Dort war ich nämlich noch nicht, dabei ist sie das Wahrzeichen der Stadt. Berühmt sind vor allem die Kasematten, sodass ich vorher ein Ticket für eine Führung gebucht hatte. Da ich in diesem Urlaub immer schon recht früh fit war, entschied ich mich gleich für den ersten Termin mittags um zwölf. Tatsächlich wurde ich morgens um halb sechs wach, doch nach Klo und einem Schluck Tee schlief ich noch einmal ein bis halb elf. Wo ist die senile Bettflucht, wenn man sie braucht?

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Ich war shoppen

Fotocollage aus neun Bildern. Beschreibung im Text (1-9).

Ich fahre nur selten in die neue Innenstadt, die nach über zweieinhalb Jahren so neu gar nicht mehr ist. Ich bin trotzdem selten da, erst wegen Corona, dann weil mir das, was die Stadteile drumherum und das Internet bieten, meistens ausreicht und nicht zuletzt weil es mir immer noch zu nah bei Hofe ist. Dort hatte ich vor meinem Urlaub ein Gespräch; anschließend sah ich mir einen Brillenladen an, den ich zuvor gegoogelt hatte. Auch live gefiel er mir gut. Die Optikerin und ich verblieben darum so, dass ich einen Termin machen würde, wenn ich Urlaub hätte. Dann wären auch die neuen Fassungen von der Brillenmesse da. Gestern war es endlich so weit.

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Adlerwarte Berlebeck

Fotocollage mit neun Bildern. Beschreibung der einzelnen Bilder im Text, zu erkennen an den Ziffern 1-9.

Bei der Abschlussprüfung fürs Bogenschießen waren im Kurs eine Sozialpädagogin und ich zuständig für den Anfang und den Schluss. Ich übernahm Begrüßung und Abschied, verbunden mit ein paar besinnlichen Worten; die Kollegin moderierte zuerst die Vorstellungs- und später die Feedbackrunde.

Kenne ich es aus kirchlichen Gruppen so, dass dann der „Redestift“, eine Klangschale oder ein Bronzeengel kreisen, hatte die Kollegin dafür eine große Vogelfeder mitgebracht. Später erklärte sie uns, dass sie Vögel sehr mag und dass das Auflesen gefundener Federn im Wald bereits unter Wilderei fällt. Außerdem erzählte sie uns von der Adlerwarte Berlebeck, ebenfalls in Detmold gelegen, die die älteste und größte Greifvogelwarte in Europa ist. Weil ich davon noch nie gehört hatte, fuhr ich dort heute hin:

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Pfeile und Zeug

Mein erster Ausflug seit ich in der neuen Stadt wohne, überhaupt der erste seit einer gefühlten Ewigkeit.

Es ging nach Münster zur Hood Archery, wo ich mich mit einem der Leute dort verabredet hatte. Bereits im Juni war ich anlässlich einer Fortbildung in der Hood gewesen. Damals hatten wir ausgemacht, dass wir die Sachen, für die mein Kopf vor lauter Input zu voll war, später in Ruhe besprechen.
Ich stelle mich mit Pfeil und Bogen nicht ungeschickt an, da ich aber nicht so häufig trainiere, komme ich trotzdem eher langsam voran. Als ich jetzt neue Pfeile brauchte, war es endlich auch für die anderen Themen so weit.

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Meine Perle

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Drei Tage Hamburg. Eigentlich war Kloster Kirchberg angedacht, aber das war voll und ich hatte mir ohnehin überlegt, dass ich wieder öfter in die Hansestadt fahre. Dafür sprach außerdem, dass ich gerne für mich sein wollte, aber genügend Twitterer im Norden kenne, falls ich nicht zurecht gekommen wäre. Ich machte einen Plan, was ich mir angucken möchte, dann ging es los.

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Der Alt-Right Komplex

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Seit ich den HMKV im Dortmunder U vor drei Jahren auf dem stARTcamp  kennenlernte, gehört er zu meinen liebsten Museen. Wobei der Verein sich selbst nicht als Museum, sondern lieber als „Plattform für … (Medien-)Kunst“ beschreibt.
Ende März startete die Ausstellung „Der Alt-Right Komplex. Über Rechtspopulismus im Netz“. Sie geht noch bis zum 22. September und in den nächsten Tagen erscheint ein Magazin (Katalog sagen sie also auch nicht), das ich mir sicherlich bestellen werde.

Die Ausstellung arbeitet den rechten Mist im Netz deutlich heraus und zeigt dabei, dass es sich nicht um ein paar versprengte Häufchen Ewiggestriger handelt, sondern um vielfältige, raumgreifende Netzwerke mit unterschiedlichen, teilweise miteinander verbundenen Schwerpunkten. Da kommt in den nächsten Jahren noch einiges auf uns zu, die Saaten sind gesät und blühen bereits auf.

Was ich dabei am HMKV so mag, ist, dass er sehr verständlich erklärt, um welche Inhalte es geht. Dazu gibt es dann die passenden Installationen, aber immer so dass man Kunst und Erläuterungen unterscheiden kann, sich also nicht manipuliert oder geinfosoapt fühlt. Missionieren will die Ausstellung ebenfalls nicht. Das ist auch gar nicht nötig. Es reicht, die einzelnen Darstellungen anzusehen oder ihren Ausläufern ins Alltägliche zu folgen: NSU, Urban Gardening, Breitbart.

Ich werde über das Gesehene noch länger nachdenken, zumal ich mich frage, was wir, was ich, diesen Bewegungen entgegensetzen müssen. Hier noch einmal die Infoseite zur Ausstellung und die Beschreibung der Bilder auf der Fotocollage:

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