Der erste Fastensonntag begann damit, dass ich die Sonntagsspeise auf Montag verlegt habe. Da war eigentlich ein Klausurvormittag vom Referat für Kommunikation und Fundraising geplant mit anschließendem Essengehen. Ich komme durch Corona noch seltener raus als ohnehin schon, darum wollte ich mit dem Termin für die Sonntagsspeise nicht an der falschen Stelle kleinlich sein.

Doch dann mussten wir die Klausur wegen einer Quarantäne kurzfristig verschieben, sodass ich mir statt dessen etwas Leckeres von einer recht neuen Pizzeria hier nach Hause liefern ließ: Drei Drumsticks mit Aioli, dazu vegane Pizzabrötchen mit einer Füllung aus Möhren und getrockneten Tomaten und einem Blumenkohl-Basilikum-Dip. Klingt abgedreht, schmeckte aber himmlisch.
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Vorkommnisse los. Das kippte in der Wochenmitte, was mich am Donnerstag und Freitag ziemlich aus dem Takt brachte. Ursache ist wieder Corona: Die Regeln werden für mein Verständnis erneut zu spät festgelegt. Vorausschauendes Planen wird dadurch von denen verhindert, denen es mit den Öffnungen nicht schnell genug gehen kann und deren Beweggründe mir nicht immer einleuchten, egal auf welcher gesellschaftlichen Ebene. Ich traf also weitere unliebsame Entscheidungen, um meine Beinfreiheit zurückzugewinnen.